Chihuahua - die kleinste Hunderasse der Welt

Chihuahua – die kleinste Hunderasse der Welt

13. Sep, 2011

Wer kennt sie nicht, die kleinen süßen Hunde, welche man oft in Handtaschen einiger Stars wie Paris Hilton findet. Chihuahuas gehören wohl zu den meist fotografiertesten Hunden der Welt, da Sie das Lieblingshaustier einiger Stars sind. Aber auch wenn Sie nicht im Rampenlicht stehen, kann ein Chihuahua der richtige Hund für Sie sein. Hier erfahren Sie mehr über den kleinen Star.

Charakter und Haltung des Hundes

Er ist der ideale Ein-Mann-Hund. Die Chihuahua Hunde und Chihuahuawelpen eignen sich besonders für Senioren, die oft wieder Lebensmut und Daseinsfreude durch diesen Hunde finden. Er ist sehr mutig und der ideale Begleit- und Schoßhund. Große Hunde flößen ihm keinen Respekt ein. Durch seine Neugierde kann es aber auch vorkommen, dass Sie mal wieder zum Tierarzt müssen, weil er etwas gefressen hat, was er nicht sollte. Und da Würmer bei Hunden keine Lappalie sind, kann er Sie zwischendurch gut auf Trab halten. Er ist lebenslustig und robust, lernfähig und gutmütig. Er ist kinderlieb, aber nur wenn er mit Kindern aufgewachsen ist. Der Chihuahua ist immer kontaktfreudig, auch Fremden gegenüber. Er ist, was seine Zuneigung betrifft, sehr wählerisch. Kommt er in eine Familie sucht er sich einen Menschen aus, dem er von nun an treu ergeben ist. Mitunter hat er kleine Launen und auch gewisse Neigungen, das sollten Sie als Hundebesitzer beachten. Man sagt, dass er sich zur Dressur nicht eignet, dennoch gibt es viele Besitzer, die ihn für sehr lernfähig halten.

Aussehen des Hundes

Der Chihuahua ist eine mexikanische Hunderasse und gehört zu den kleinsten Hunderassen weltweit. Der Kopf des Hundes ist der so genannte Apfelkopf, der einen ausgeprägten Stop hat. Der Stop bezeichnet den Übergang von Nasenwurzel zu Schädelkalotte, in Höhe der Augen. Er ist unterschiedlich steil. Bei einer Siamkatze oder einem Bullterrier ist er praktisch nicht vorhanden, während er zum Beispiel bei einer Perserkatze oder einem Cocker Spaniel sehr ausgeprägt ist. Die Schnauze, besser bekannt als der Fang, ist beim Chihuahua etwas zugespitzt. Typisch für diesen Hund sind die abstehenden Ohren. Die Läufe sind gut bemuskelt und gerade. Die Rute ist über den Rücken gebogen.

Es gibt zwei Fell-Nuancen. Die eine ist langhaarig, mit weichem Haar, befransten Ohren und einem starken Halskragen Das Haar ist leicht gewellt oder glatt. Die andere Nuance ist kurzhaarig mit einem weichen, dichten Fell, das wie ein Mantel geschmeidig am Körper und am Kopf anliegt. Die Farben des Fells reichen von rein weiß bis cremefarben. Es gibt auch dreifarbige (Tricolor), ganz schwarze oder Merle-Schattierungen. Bei Merle-Schattierungen sind unregelmäßige weiße Flecken im Fell üblich. Auffällig sind die extrem großen Augen. Werden diese Hunde falsch gezüchtet, kann diese Tatsache zu sehr empfindlichen Augen führen. Oft gibt es auch Atem- und Zahnprobleme. Das Idealgewicht liegt bei 1,5 bis 3 Kilogramm. Was den Körperbau betrifft, werden zwei Varianten unterschieden: Der Coby-Typ, ein gedrungener Chihuahua und der Derry Typ, ein ursprünglicherer Typ mit längeren Beinen. Meist werden diese Hunde 12 bis 16 Jahre alt, Seniorenhunde sind also nicht selten.

Bild: panthermedia.net Josef Müllek

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